Eintrag #1 - Humble Beginnings
Ein jeder Anfang ist schwer, oder?
⫸Wer hier besonders tiefgründige Sachen erwartet, wird bitter enttäuscht sein. Hier soll einfach eine Plattform für mich sein, um zu schreiben. Seien es Kurzgeschichten, Tagebucheinträge oder einfach klassischere Blogs, in denen ich ungefragt meine Meinung ins Internet hinausbrülle. Für die Leute, die mich nicht kennen, wird das Ganze hier wie eine zusammenhangslose Anordnung von oft falsch geschriebenen Wörtern sein - aber das passt eben doch zu mir als Autor und nicht zuletzt auch zu mir als Person. Wer sich gerne bildlich vorstellen möchte, wie ich so etwas hier schreibe, überlegt sich einen Studenten mit längeren Haaren, als seinen Eltern lieb ist, der eine Fanta aus der Dose trinkt und im Urlaub aufs Wasser schaut… also ja, es ist sehr pretentious.
Nicht alles, was ich hier poste, wird sehr neu sein - um in meiner eigenen Nostalgie zu ertrinken, plane ich meine alten Kurzgeschichten zu veröffentlichen… ich war damals 14, als ich sie geschrieben habe. Sie verraten mir selbst sehr viel über mich und besonders über meine Veränderung mit den Jahren.
Warum schreibst du?
Ich hatte mal wieder auf meinem privaten Instagram-Account einen kleinen Text zu meinem vergangenen Urlaub verfasst und habe das sehr genossen. Es ist eine Art Ventil, sowohl für die kleine kreative Ader, die sich immer mal wieder bei mir zurückgestellt fühlt, als auch für den Rest meines Selbst. Ich nutze das Schreiben, sei es fiktiv oder anderes, gerne, um Erlebtes zu reflektieren. Kurzum: Ich denke über Geschehenes nach. Und die Frage eines Tagebuches kommt da öfter auf, beziehungsweise die Frage danach, warum ich die Dinge veröffentliche. Reine Selbstdarstellung. Meine Erfahrung im Umgang mit mir selbst lehrte mich, dass ich anders schreibe, wenn ich Dinge für mich mache oder für andere. Sollte ich jemals ein Tagebuch schreiben, dann würden die Seiten voll sein mit abstrusen Gedanken, die weder vernünftig anfangen, noch geordnet enden. Bei der minimalen Chance, dass sich meine Gedanken noch vor den kritischen Augen Dritter behaupten müssen, fällt es mir leichter, sie auch vor mir selbst zu sortieren.
Und jetzt?
Mache ich das, was ich will. Nein, ehrlich. Wenn ich mal an einem Tag 3 Sachen schreibe, weil ich gerade den Output brauche, dann bin ich mega happy damit. Es ist zum Glück niemand gezwungen, das hier zu lesen. Meinen ersten Blog schloss ich mit 17, hatte ihn mit 13 aber angefangen. Das, was ich damals geschrieben hatte, hat mich als heutige Person weder widergespiegelt noch angesprochen. Der Teenager-Drang, einen Text, der rein für mich sein sollte, nicht so schreiben zu können, wie ich wollte, ließ mich zugegeben auch sehr unsatisfied. Heute hoffe ich, mich ehrlich in meinem eigenen Blog zu sein. Also - bis morgen oder bis in einem Monat! ⫷
CHEERS✨
Mika
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